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Susanne N.
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Re: Menschsein und die Leichtigkeit

Beitrag von Susanne N. » Di 14. Dez 2010, 09:31

Liebe Maria,
Maria Tesarschik hat geschrieben:Gute Haltung braucht nicht mehr Zeit und Aufwand als schlechte Haltung, bin ich mit den Gedanken bei mir (eben auch in meinem Körper) bin ich auch konzentrierter bei so mancher Arbeit.

Diese Erfahrung mache ich inzwischen auch und finde es äußerst erfreulich festzustellen, dass es keine "Zeitverschwendung" ist, dauernd an die C-Prinzipien zu denken während des Arbeitens. Im Gegenteil: Seit Cantienica ein Bestandteil meines Alltags ist, habe ich immer stärker den Eindruck, immer mehr Zeit zu haben, obwohl ich mich doch den lieben langen Tag "um meinen Körper kümmere". Man könnte ja dann denken, mein Gott, hab ich nix anderes zu tun, ich kann doch nicht dauernd nur "Gymnastik" machen und aufs Wohlbefinden schauen. Doch. Kann ich. Und soll ich sogar! Und irgendwie kriege ich meine Arbeit scheints ja nebenbei noch hin, bisher beschwert sich keiner. :-)

Was ich auch irre finde, ist diese manchmal schier unerschöpfliche Energie, die man dadurch hat. Am Samstag war ich auf einem Ball. Da ging es bis um halb zwei mit der Musik. Ich hätte da noch locker eine Stunde oder so länger durchgehalten! Die Füße habe ich schon gespürt, aber weh getan in dem Sinne haben sie mir nicht.

Danke für deine motivierenden Gedanken zum Thema Leichtigkeit und einen schönen Tag an alle

Susanne

Maria Tesarschik
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Menschsein und die Leichtigkeit

Beitrag von Maria Tesarschik » Mo 13. Dez 2010, 20:39

Wir lernen es im CANTIENICA®-Training und wir erleben es bei unseren Kursteilnehmer/innen und Klienten.
Der Weg zur Leichtigkeit führt über das Loslassen, Zulassen, durchlässig werden - wir geben uns der Körperintelligenz hin, wir überlassen uns unserer Körperweisheit - ein neuer, ein besonderer Weg in der Körperarbeit, und es ist nicht nur Körperarbeit, es ist auch Seelenarbeit - Körper und Seele bedingen sich, profitieren voneinander - dieses Training geht über die Gedankenarbeit, Vorstellungskraft und genaue präzise Anleitung der Übungen.
Gedanken und Körperhaltung beeinflussen unsere Stimmung, unser Empfinden und umgekehrt - das ist auch allgemein bekannt, das sind auch Grundlagen der CANTIENICA®-Methode die Guthaltung bewusst im Alltag zu trainieren.
Und unser Körper kennt die gute Haltung, die Leichtigkeit aus der Kindheit - warum haben wir sie hinter uns gelassen?
Auf dem Weg zum Erwachsensein lassen wir die Kindheit zurück, verlernen das kindlich Leichte, das Leben wird ernst; Nüchternheit, Tüchtigkeit, Strebsamkeit, Fleiß sind gefragt... Übernommenes? Vorurteile? Prägung? Gewohnheit? Geld, Macht, Druck, Auskommen, Einkommen, Materielles sind wichtig - so ganz allgemein gesehen ...

Umdenken ist auch möglich, selber nachdenken, hinschauen, hinhören, kreativ sein, Ideen, Fantasien kommen lassen, Träume, Wünsche zulassen, Interessen nachgehen - auf sein Inneres hören ...
Nun die Frage ist für manchen darf es sein in unserer Gesellschaft, passt es hinein, hab ich noch Spielraum für die Leichtigkeit in meinem Leben? .. AUSPROBIEREN !!

Schon durch das C-Training verändert sich manches, durch gute Haltung geh ich leichter durchs Leben, wenn ich an meine Sitzhöcker und die Aufspannung denke, mach ich oft meine Arbeit leichter lockerer. Gute Haltung braucht nicht mehr Zeit und Aufwand als schlechte Haltung, bin ich mit den Gedanken bei mir (eben auch in meinem Körper) bin ich auch konzentrierter bei so mancher Arbeit.

Der Mensch, die Krönung der Schöpfung, das denkende Wesen hat sich aber auf dem Weg zum Erwachsensein zu viele Steine in den Weg gelegt, sich das Leben schwer gemacht, warum? Er lebt zu sehr im Aussen, er hat sich selbst noch nicht gefunden - er ist von seiner Natur entfernt.

Unbewusste Kräfte haben unsere Körper geformt im Laufe der Evolution. Diese unbewussten Kräfte können wir jetzt wieder entdecken als unser Körperbewusstsein, unsere Körperintelligenz und wieder die Leichtigkeit zulassen und wacher im Denken, klarer im Schauen und tiefer im Hören werden.

Das ist das großartige Resultat bei der CANTIENICA®-Arbeit

Benita Cantieni
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Re: Ein Blog Mein Blog Kein Blog

Beitrag von Benita Cantieni » Di 6. Okt 2009, 15:53

olga schrieb ca. am 25. September 2009:

hallo uli!

deinen beitrag habe ich nicht das erstemal gelesen, und er spricht mir immer wieder aus der seele.dafür möchte ich einfach danke sagen - dafür daß du deine gedanken teilst und so motivierst.

Auch wenn das kämpfen oft immer noch gewohnter ist , als "nur" das dasein, gelingt es immer besser. mein körper zeigt wehrt sich gegen das kämpfen und ist so dankbar, wenn ich dieses aufgebe und nur da bin - und nicht nur der körper - auch oder v.a. die kinder. 

Ja, und das arbeiten mit den klienten v.a. in den einzelstunden sind eine bereicherung - und immer wieder kleine wunder - so wie gestern mit einer neueinsteigerin. wir arbeiteten am beginn nur mit den 3 atemebenen und wie sie brustbein ein und schlüsselbeine ausgeatmet hat, war ihre skoliotische haltung nicht mehr zu erkennen und tränen standen ihr in den augen. sie selbst war so verblüfft über das gefühl von leichtigkeit und wärme - so etwas miterleben zu dürfen ist ein geschenk . das fliessenlassen ......:-)))

ich bin auch überzeugt, die cantienica methode ist wie das leben - es läßt sich nichts erzwingen, geduld, wachsamkeit, achtsamkeit, hingabe, vertrauen in sich und andere und/oder freude lassen leichtigkeit entstehen, es fliesst :-)))). 

deine stunden mit den 2 buddistinen war sicher interessant - alles liebe unbekannterweise olga aus innschbruck;-)

Benita Cantieni
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Re: Ein Blog Mein Blog Kein Blog

Beitrag von Benita Cantieni » Di 6. Okt 2009, 14:08

von uli
Benita Cantieni hat geschrieben:von Benita Cantieni » Mi 29. Apr 2009, 11:14 

Mal sehn, was aus dieser Rubrik wird, ob Sie mit meinen Gedanken mitgehen oder ob Sie (und/oder ich) sie einen Schmarren finden.
...
Das eigene Wohlgefühl an Körper und Seele geniessen. Darf "man" das in solchen Zeiten? Wie geht's Ihnen denn in all den ver-rückten Nachrichten? Wie gehen Sie mit diesen Ambivalenzen um? Einer meiner Begleiter gestern schöpft die Kraft aus tiefem, aktivem, religiösem Glauben. Wie schön für ihn.
                          

Ich machte eine kleine Forum-Zeitreise zurück und las nochmal deinen Beitrag. Monate später kracht es noch immer im finanziellen Gebälk, es stehen viele bereits vor einem Scherbenhaufen, andere sahnen wieder ab, machen Wahlkampf daraus, wollen ihre Schäfchen ins Trockene bringen. Existenzangst? Ja: Kann Urlaub machen (ist super, wenn nicht. Dann braucht man keine latente Angst in Spanien vor der Schweinegrippe zu haben oder in eine Bombenabsperrung in Mallorca zu geraten).
Kann man die Abwrackprämie, die 2500 Euro nutzen, um sich ein neues schnelleres Auto zu leisten? 
Soll man die Delle am 2-Tage alten Mercedes CLK der Versicherung melden, wo man doch dann mehr Prämie zahlen soll? Wie kann man billigst von München nach Wien fliegen, wo doch der Zug in etwa das gleiche kostet. Aber dort sitzt man 5 Stunden drin, muss sich mit sich und anderen Menschen beschäftigen. Womöglich muss man kommunizieren! Eine kleine Sammlung von Existenzängsten, die mich umgeben.

Und ich selbst? Ja, beim mir schwappen auch Gedanken der Angst hoch, Angst meine Aufrichtung zu verlieren, nicht mehr Stand zu halten, die Geschmeidigkeit zu verlieren, wie ein Bambus dem Sturm zu trotzen, Angst, aus dem kein vor den Zahlen auf den Bankauszügen machen zu können. Dabei ist es einfach die Vertikale, wie bei CANTIENICA®, die den Ausschlag gibt. (Zwinkern mit beiden Augen), Angst, meinen Glauben an mich als Teil des Ganzen und meine Energie zu verlieren, oder nicht mehr wahrzunehmen bei all den Anforderungen, die an mich gestellt werden, Angst, nicht mehr nach Zürich fahren zu können, um im CANTIENICA®-Fluss zu bleiben, um mich zu fühlen (eines meiner englischen Lieblingswörter- meine Übersetzung: wohlig eingebunden-geborgen-verwoben). 
Angst, dass das Muss des Alltags (nicht die Mousse ...), das Kann und Darf überrollt. 

ABER: ich bin im Fluss, wenn auch oft nur bis zum Bauch (und eigentlich im Kopfstand). Mein Körper zeigt es mir. Und wenn ich mir selbst eine Stunde gebe, an meinen "Zwickereien" (immer noch rechte Hüfte und Beinachsen) arbeite, schöpfe ich neue Kraft - mollycoddled in mir. 

Genauso, wenn meine Teilnehmerinnen kommen, sich, gecoacht von mir, einlassen auf ihre Körper und dann wohlaufgerichtet lächelnd das Studio verlassen: Es tut mir immer so gut! Mollycoddled mit vielen Verwebungen nach außen. Diese Authentizität und Hingabe zieht immer wieder Dinge an, die es weitergehen lassen.

Dein Begleiter damals schöpfte Kraft aus tiefem, aktivem, regligiösem Glauben. Auch eine Hingabe. Ich denke, CANTIENICA® zieht tiefen Glauben in die Wahrnehmung: Glaube daran, dass das Gute gegen das vermeintlich "Schlechte" hilft. Nicht im Kampf, sondern einfach im allgegenwärtigen überfließenden Dasein. Und nach dem Gesetz der Quantenphysik ziehen sich Gleiche Dinge an. Glaube? Vorher gibt's aber Spaltung, um an das Eigentliche zu kommen. Ha, CANTIENICA® ist Philosophie. Oderr?  Toll. Wo man mit Zeitreisen hinkommt.  Und wie man sich am eigenen Kronenpunkt aus dem Sumpf zieht.
Das sind so ein paar meiner verwobenen Gedanken zu diesem Thema. Ich könnte beim Schämen-Thema weitermachen mit einer pubertierenden Tochter. Aber ich bin immer so ausschweifend. Dazu brauche ich Zeit, folgt später. In 2 Stunden werde ich in Einzelstunden zwei Buddhistinnen coachen (passt zu oben). Vorbereitung!
Und meine Katze Pinkerton schmust mich an, das heißt sie möchte etwas von meiner ungeteilten Konzentration. Und das Frühstück für die Tochter .....
Ich schicke mollycoddled liebe Grüße für einen schönen Tag
Uli

Benita Cantieni
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Re: Ein Blog Mein Blog Kein Blog

Beitrag von Benita Cantieni » Di 6. Okt 2009, 14:03

von Ellen » Di 11. Aug 2009, 11:07 

Huch, wie konnte ich das nur übersehen? Danke für den Hinweis. :-)

Benita Cantieni
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Re: Ein Blog Mein Blog Kein Blog

Beitrag von Benita Cantieni » Di 6. Okt 2009, 14:01

von Benita Cantieni » Mo 10. Aug 2009, 13:18 

Hallo Ellen

Keine Updates? Hab doch grad Wochenendarbeit geleistet ... Siehe "Vom morphischen Schämen der Frauen".

Herzlich BC

Benita Cantieni
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Re: Ein Blog Mein Blog Kein Blog

Beitrag von Benita Cantieni » Di 6. Okt 2009, 13:59

von Ellen » Mo 10. Aug 2009, 12:15 

Ich finde die Posts hier auch toll. Schade, dass es keine Updates mehr gibt. Dabei ist das Leben und der Alltag von jemandem, der so tolle Einsichten in den Körper, den Beckenboden und die Vernetzung der Tiefenmuskulatur hat wie Frau Cantieni, unwahrscheinlich spannend, weil motivierend und toll und so.

Benita Cantieni
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Re: Ein Blog Mein Blog Kein Blog

Beitrag von Benita Cantieni » Di 6. Okt 2009, 13:58

von Gemma Mari » Fr 15. Mai 2009, 09:47 

Liebe Benita,

es macht mir einen heidenspaß die Rubrik "Dein Blog..." zu lesen. Das ist der pure Luxus, von der Autorin persönlich die aktuellsten Gedanken lesen zu können.... und so authentisch, so frei von jeder Richtlinie! Ich bin süchtig danach geworden und nun MUß ich jeden Tag reingucken, um nichts zu verpassen. DANKE für diese schweize Praline!

Besos y mas besos

Gemma

Benita Cantieni
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Re: Ein Blog Mein Blog Kein Blog

Beitrag von Benita Cantieni » Di 6. Okt 2009, 13:55

von Benita Cantieni » Mi 29. Apr 2009, 11:14 

Mal sehn, was aus dieser Rubrik wird, ob Sie mit meinen Gedanken mitgehen oder ob Sie (und/oder ich) sie einen Schmarren finden.

Gestern für einen Tag nach Düsseldorf geflogen, Demonstration mit Faceforming, mit einer Frau, die nicht vorbereitet war, sich erst grantig darauf einliess, und dann war der Unterschied schon nach 10 Minuten sicht- und fotografierbar. Ich staune selber immer wieder, wie effizient die Arbeit mit "logischer Anatomie" ist. Und dabei ist es einfach nur simple Biomechanik.

Unterwegs viele Spontanwitze mitgehört, über die Schweinegrippe, über die Finanzkrise, über die EU, über Obama und Merkel, im fast leeren Flieger. Galgenhumor. Dahinter die Angst. Das Gefühl des Ausgeliefertseins. Das "Global Village" führt uns zur Zeit ja auch wirklich seine Schattenseiten vor. Ich schwanke zwischen allerlei Existenzängsten, die plötzlich aufflackern, und Zuversicht, dass wir alle aus diesen globalen Krisen viel lernen werden, lernen müssen, und dass die Welt als eine bessere aus diesem Schlamassel steigt. Muss mich richtig bemühen, nicht auf Verdrängung zu machen und teilzuhaben an dem, was geschieht, Zeitungen lesen, Nachrichten hören. Trotzdem, erst recht das viele Schöne und Gute sehen und geniessen, die Farben und Gerüche des Frühlings, die prachtvollen Träume in der eigenen Nacht, das Gespräch mit der Freundin, aufbauende Musik, das gute Buch, das frische Brot, die Aufmerksamkeit der Mitarbeiter. Das eigene Wohlgefühl an Körper und Seele geniessen. Darf "man" das in solchen Zeiten? Wie geht's Ihnen denn in all den ver-rückten Nachrichten? Wie gehen Sie mit diesen Ambivalenzen um? Einer meiner Begleiter gestern schöpft die Kraft aus tiefem, aktivem, religiösem Glauben. Wie schön für ihn.

Und Bei der Sicherheitskontrolle in Düsseldorf wurde ich auch noch zur Seite genommen und auf Spuren von Sprengstoff untersucht.

Es regnet in Strömen und ist kalt, es siegt der Kopf gegen den Körper: Nicht laufen. Dafür abends die CANTIENICA®-Motion-Klasse, meine "Hausspezialität" im Zürcher Studio sozusagen, besonders intensiv gestalten und geniessen.

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Beitrag von Benita Cantieni » Di 6. Okt 2009, 13:20

von Benita Cantieni » Mo 27. Apr 2009, 21:09 

Am Wochenende hatte ich zwei Refresher-Trainings mit 16 "Goldies", Mitglieder des CANTIENICA®-Qualitäts-Clubs mit Prädikat Gold. Ist das ein Vergnügen, wenn ich Dinge sagen kann wie "Brustkorb vom Becken wegziehen", "den Spalt am Hüftgelenk öffnen", "entspanne deinen Piriformis", "bitte den grossen Brustmuskel aufklappen", "das linke Schulterblatt noch etwas mehr anziehen", "dreh den linken Sitzbeinhöcker noch ein bisschen mehr aus", "Gracilis dehnen". Solche Intensivtrainings schlauchen mich einerseits, auf der anderen Seite entschädigen sie mich für den ganzen Krampf. Schreibt mir alsdann "eine Schülerin" solches, so schnurre ich wie Catwoman:
"Betreff: feedback vom liebsten
absender: CANTIENICA®-instruktorin aus de
guten morgen benita
also, ich wollt dir doch nochmal ein kurzes feedback geben, und zwar nicht von mir, sondern von meinem süssen. er war gestern abend so begeistert von meinem körper, dass er sagte, dass ich jetzt mindestens jede woche zu dir fahren sollte. er würde es auch bezahlen!!! er 'vermisste' meine kleinen röllchen/pölsterchen, mein körper war am abend immer noch warm, glühte, die muskeln arbeiteten, alles fühlte sich neu an für ihn. und sieht auch anders aus. nach zwei tagen. wahnsinn!!!! ist doch auch mal schön so etwas zu hören. fürs forum ist es mir mit meinem namen doch zu intim.
vielen vielen dank für die tollen tage, an denen du von uns alles abverlangst und uns dahin bringst wo wir nicht alleine hinkommen würden. fühl dich umarmt."
           
Soviel zum Hormontraining mit der CANTIENICA®-Methode. Eine Investition fürs Leben und für die Liebe. Danke, "liebe Schülerin".

Heute also ein freier Tag, naja, nach der Beantwortung von 37 E-Mails und immerhin vier Fragen im neuen Forum, nach einkaufen und waschen und bügeln ein halbfreier Tag. Ich überlege mir, ob ich laufen soll oder lesen, entscheide mich fürs Laufen. Der Regen hat die Pollen von den blühenden Bäumen gefegt, ich muss nicht niesen. Bergauf, da, wo ich wohne, geht es hinter dem Haus bergauf, bergauf. Das Herz ein bisschen triezen, die Lunge durchlüften, ein kleines bisschen schnaufen, lebendig fühlen. Nach zehn MInuten meldet mein linker Fuss: Schöner abrollen. Und das Brustbein sagt: Noch mehr aufspannen. Nach 20 Minuten bin ich im Schwebemodus. Die Vögel singen und zwitschern und jubilieren, es duftet nach Flieder und falschem Jasmin und frisch geschältem Holz. Ein Reh prescht ein paar Meter entfernt an mir vorbei, und ich wundere mich, dass ich auch nur eine Sekunde zwischen Lesen und Laufen zögern konnte. Da laufe ich mit meinem mobilen Superbecken, laufe vom Boden weg in dem, was ich Fliehkraft nenne, weil es mich so leicht macht. Laufe, aufgespannt, ganz oben ist der Kopf, er lauscht und riecht und schaut und staunt, und der Körper hängt lang und leicht unten dran und hebt proforma ein bisschen die Beine an. Es ist für mich ein Wunder, dass mein geschundener Körper, ehedem so krumm und krank, 65 kg schwer und fast 60 Jahre alt, so leicht sein kann, nahezu schwerelos. Nein, Sie haben keinen Grund zur Eifersucht: Was ich kann, können Sie auch. Versuchen Sie's doch einfach.

Ich laufe, nach ziemlich langer Laufpause, 90 Minuten am Stück, steil bergauf, steil bergab, und bin versöhnt mit allem. Körperglück. Pures Körperglück.

Eine CANTIENICA®-Anhängerin schreibt, ich hätte den multiplen Nobelpreis verdient. Her damit, her mit dem multiplen Nobelpreis und danke für die Ehre. Ich werde das Geld in Forschung investieren, Ehrenwort.

Eine andere Anhängerin berichtet, Dr. med. W. aus Z. halte mich für die klügste Frau der Schweiz. Danke für das Kompliment, doch das stimmt nun so nicht, ich habe mindestens drei Freundinnen, die sind genau so klug wie ich.

Jetzt höre ich noch einmal den Anrufbeantworter ab: Da singt eine Nachtigall, Live-Übertragung sozusagen durch einen sehr, sehr guten Freund. Einen schönen Abend, wünsch ich. Bitte morgen Daumen drücken, ich bin in Sachen Faceforming in Düsseldorf, möglich, dass eine richtig tolle Kooperation zustande kommt, herzlich BC

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