Breath - Atem

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Benita Cantieni
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Re: Breath - Atem

Beitrag von Benita Cantieni »

https://www.consciousbreathing.com/arti ... -schutzen/
https://www.consciousbreathing.com/

Da gibt's viele kostenlose Artikel in Englisch und in Deutsch, das Buch von Anders Olsson und Schlaf-Tapes.

Herzlich, BC
Andy Earle
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Re: Breath - Atem

Beitrag von Andy Earle »

Hallo Ihr lieben,

freut mich sehr, dass das Buch euer gefallen gefunden hat. Ich selbst habe aus diesem Buch natürlich viele Erkenntnisse für mich entdeckt und bin auch bei den Cantienica Stunden noch mehr dahinter , das meine Kundinnen bzw, Patienten richtig Atmen. Durch meinen Beruf als Ergotherapeutin und PäPKi Therapeutin sieht man das Ganze Dilemma vor allem durch die Lebensmittelindustrie bei der kindlichen Entwicklung .
wir die Internationale PäPKi @Gesellschaft e.V. fuhren gerade ein Studie zur Mund und Sprechmotorik für Kinder von 4 bis 6 Jahre durch. Es kristallisiert sich jetzt schon heraus das durch die viel zu weiche Ernährung ,sich die Kiefer und Kaumuskulatur bzw Abweichungen wie
-offene Mundhaltung
-Zungenvorstoß beim Schlucken,
- interdentale Zungen Lage,
- Atemproblemesowie eine veränderte Kopfhaltung, abweichende Körperhaltung, Koordinationsauffälligkeiten sowie Einnässen zu erkennen sind.

da steht uns noch viel, viel Arbeit bevor .

LG And y
NiLo
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Re: Breath - Atem

Beitrag von NiLo »

Ah, demnach geht beides.
Zum PS: Jein. Aber ich kann akzeptieren, dass mein Körper keine Bauchatmung mag, ihn für diese Intelligenz lieben und loben, und das Thema ruhen lassen. Zumindest vorerst.
Warten wir ein paar Jährchen, die Wissenschaft kommt noch hinterher, wie die alte Feuerwehr :-)

Heureka! Wer noch?
Benita Cantieni
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Re: Breath - Atem

Beitrag von Benita Cantieni »

Liebe NiLo

Danke fürs Teilen deiner Erfahrung!

Natürlich kann gemessen werden, dass das Zwerchfell hochgeht. Es braucht das Vitamin B, Fachleute zu begeistern. Dann muss ein Design für die Versuchsreihe erstellt werden, das können wiederum nur die Akademiker*innen beisteuern (Du erinnerst dich, "ich habe Genie, aber kein Diplom!"). Auf Alleingang habe ich keinen Bock mehr, kostet Unmengen, und am Ende wird mein Muster als "anormal, also pathologisch" eingestuft.

Messbar ist es bei jedem Menschen, der sich darauf einlässt: In den Bauch atmen, das Zwerchfell senkt sich ab, der Thorax verliert Umfang und Volumen. Einatmen, Zwerchfell anheben, die Rippen dehnen sich seitlich aus, das Lungenfell dehnt sich, ich spüre inzwischen auch, wie sich die Bronchien seitlich ausdehnen; der Brustkorb gewinnt Umfang. Bei mir waren's 8 cm bei jedem Atemzung, als ich letztmals mass. Beschreibe ich auch ausführlich in den Tigerfeeling-Büchern, vor allem TIGERFEELING – DAS PERFEKTE BECKENBODENTRAINING und TIGERFEELING – DAS RÜCKENPROGRAMM FÜR SIE UND IHN.

Ich freue mich auf weitere Heurekas, herzlich, BC

PS: Ist die Luftnot für dich denn nicht Erklärung genug? Dahin möchte ich die Menschen führen: Dass sie nur noch ihrem eigenen Körper vertrauen und die Erklärungen von aussen in den Wind schlagen. Ich leite an, du spürst und fühlst und nimmst wahr, und wenn es für dich stimmt, übernimmst du die Anleitung ... Meiner Meinung leidet die alte Schulmedizin genau daran, dass sie alles erklärt. Ich kann erklären, was biomechanisch Sinn macht und wie es funktioniert. Warum das so ist, weiss nur die Schöpfung.
NiLo
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Re: Breath - Atem

Beitrag von NiLo »

Oh. Pardon, liebe Andy, die Vermännlichung war keine Absicht.

Danke Dir für die Aufklärung, liebe Benita.
Ich erfreue mich an den Erfolgen bezüglich Deiner Blasengeschichte und bin gespannt wie es weitergeht. Sehr cool, dass Dich das Buch gepackt hat. Für mich auch Heureka!

Mein versprochener Erfahrungsbericht:
Ich schlafe, seit ich mich erinnern kann, mit offenem Mund, weil mein Nase zuschwillt sobald ich längere Zeit auf dem Rücken liege (meine bevorzugte Schlafposition). Ich habe das nie medizinisch abklären lassen. Zum Glück!
Während des Lesens des Buches habe ich mich gefragt, ob es nicht auch umgekehrt sein könne: Schwillt meine Nase zu, weil ich sie nachts nicht zum Atmen benutze?
Seit drei Wochen experimentiere ich nun mit dem Micropore Klebeband auf dem Mund ... und siehe da, seit die Nase auch in der Nacht wieder ihre Aufgabe erfüllen darf, schwillt sie tatsächlich weitaus weniger zu. Zugegeben, die ersten zwei/drei Nächte waren hart (latente Erstickungsgefahr).
Noch hat der Körper die Umstellung nicht ganz übernommen, mogelt sich zuweilen durch die Nacht und benutzt den kleinen Rosenblattluftspalt, um durch den Mund einzuatmen. Der kleine Schelm! Aber die Fortschritte stellen sich ein: Ich erwache ab und an, wenn ich von der Nasenatmung unbewusst auf die Mundatmung umstelle und kann gegensteuern. So gelingt es mir, nachts freier durch die Nase zu atmen. Ich übe weiter.

Ausserdem experimentiere ich mit der "reduzierten Atmung" und dem längeren Ausatmen und hoffe, damit meinen hohen Grundtonus reduzieren zu können. Vielleicht kann ich in ein paar Monaten darüber berichten.

Ja, holotropes Atmen gibt schöne Hallos und Visionen. Sicherlich haben auch die Tummo- und Win Hof-Atmung ihren Nutzen, aber diese «Hechelei» ist nicht mein Ding und zu anstrengend. Vielleicht komme ich darauf zurück, wenn ich mich dem Freediving widme.

Ich finde meine Protein-Bananen-Smoothies spitze, weil viel pflanzliches Eiweiss. Stundenlang Kaugummikauen wäre auch gut für die Kieferknochen – doch, armer Magen... Ich bevorzuge "Rüebli (Karotten) für's intensive Kauerlebnis.

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Besten Dank für Deine ausführliche Erklärung zur «Zunge am Gaumen», liebe Benita. Somit schlagen wir ja mehrere Fliegen mit einer Klappe. Gefällt mir.
Eines interessiert mich noch: Kann man durch medizinische, bildgebende Verfahren nicht feststellen, wann und wie und ob sich das Zwerchfell beim Atmen hebt oder senkt? Müsste doch möglich sein. (Vielleicht hat Nestor Vit. B)
Ich hätte zu gerne eine Erklärung dafür, warum mich die hochgelobte Bauchatmung (die auch immer wieder im Buch vorkommt) an den Rand der Verzweiflung treibt und Luftnot auslöst. Da stimmt doch etwas mit meiner Anatomie nicht. Oder die Technik wurde falsch verstanden/überliefert? «Deine» Atmung ist jedenfalls eine wahre Offenbarung für meinen Körper!

Liebe Grüsse
NiLo
Benita Cantieni
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Re: Breath - Atem

Beitrag von Benita Cantieni »

Faszinierendes Buch, liebe Andy, liebe Nicole, danke, ein Heureka-Buch!!!

(Nicole, Andy Earle ist Frau und grossartige CANTIENICA® Körper in Evolution-Kollegin.)

Es lag da, seit Andy fragte. Und nach deinem Beitrag, Nicole, begann ich nun zu lesen. Fast fertig, ein Gewitter vertrieb mich vom Balkon. Gespannt, was noch an Epiphanien auf mich wartet.

Eher am Rande erwähnt Nestor Vasopressin und dessen Zusammenhang mit Niere und Blase. Auf meiner Blasenodyssee durch Kuren und Kliniken und Praxen und Therapien: Nie gehört. Ich schlafe seit ein paar Nächten mit einem Akutape auf dem Mund, und meine Blase meldet sich tatsächlich nicht mehr nach jedem REM-Ereignis. – Endlich darf ich mit gutem Gewissen die Langsamschnauferin sein, die ich bin, seit ich meine Methode entwickle und im Schneckentempo vom Oberrand des Organhebers (nur für Insider*innen) zum Unterrand des Meisterdiaphragmas (nur für Insider*innen) atme, vom linken Schlüsselbeinansatz zum rechten Innenohr, vom Bauchnabel zum Zwerchfellhiatus ... – Der Zweitnutzen für die Zunge am Gaumen ist mir bekannt: Gaumenspreizen, Zahnreihen erweitern. – In meiner Methode, liebe Nicole, will sie zusätzlich oder vor allem das Röhrensystem vernetzen und kräftigen, Luftröhre, Speiseröhre, Bronchien, Magen, Darm; über die Faszien will soll und kann die Zunge den Damm mit dem Kronenpunkt verbinden und nutzbar machen. Gaumenmuskulatur inklusive Halszäpfchen, tiefe Halsmuskulatur, Kehlkopf, Stimmbänder trainieren. – Meine Zungenübungen kommen wieder strikt auf meinen Trainingsplan. – Ich mag Smoothies nicht. Alle Investitionen für die Katz'. Ich will Gemüse, Obst, Früchte kauen kauen kauen. – Wie gerne würde ich mit James Nestor den Weg des Zwerchfells diskutieren, erforschen, denn ich bleibe dabei: Es hebt sich beim Einatmen an. Gestützt und unterstützt und aufgestützt durch die gesamte Rumpfmuskulatur. Serratus. Pectoralis minor. Zwischenrippenmuskeln. Rippenknorpel. Quere Thoraxmuskeln. – Asthma, Kurzatmigkeit, Herzrhythmusstörungen, unspezifischer Brustwandschmerz, Seitenstechen, alles durch "meine" Atmung wegtrainiert. Die Skoliosegeschichte kennt ihr. – Ich bin gespannt, was all das beim Singen mit mir macht: Kurz einatmen, laaaaaaaange ausatmen, den "Leerschlag" steigern. Ich werde berichten.

Also: Danke für den Buchtip!

Herzlichst, Benita
NiLo
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Re: Breath - Atem

Beitrag von NiLo »

"Völlig faszinierend, das Buch", sagte meine Arbeitskollegen kürzlich und legte mir eben dieses auf den Schreibtisch. "Für deine "Auszeit", damit es dir nicht langweilig wird."

Sie sollte Recht behalten. Ich war ebenfalls völlig fasziniert.
Dann erinnerte ich mich, dass diese Lektüre hier mal Thema war. (Wie konnte es auch anders sein... ?)

So will ich ein paar meiner Eindrücke, Erkenntnisse und Erfahrungen mitteilen, auch weil du danach gefragt hast, lieber Andy:

Einerseits ist schon lange bekannt, dass die Einatmung durch die Nase die Atemluft filtert und erwärmt. Das klingt so trivial und so harmlos. Andererseits ist es ziemlich erschreckend, wenn man erfährt, welch gravierende gesundheilichen Auswirkungen eine dauerhafte Einatmung durch den Mund haben kann, weil die Atemluft eben weder gefiltert noch erwärmt wird.

Weiterhin hat mich erstaunt, dass man durch die Einatmung mit den rechten Nasenloch den Sympathikus und mit dem linken seinen "Gegenspieler" aktivieren kann...
... und dass Nasenflügel in Zyklen pulsieren.
... auch, dass Gaumen und Schädel sich anders formen je nach dem, ob man durch Mund oder Nase atmet, und wie die unterschiedliche Atmungsweise nebenbei noch die Zahnstellung beeinflusst.
... dass die Lebenserwartung mitunter von der Lungenkapazität abhängt und die Ausatmung dabei eine Schlüsselrolle spielt.
... und dass der Herzschlag vom Zwerchfell beeinflusst und deshalb als zweites Herz betitelt wird.

Nun habe ich auch wirklich verstanden, warum sich die Zunge zum Gaumen erheben soll und wie wichtig die Kopfposition für eine gesunde Wirbelsäule und einen ungehinderten Atemstrom ist. (Sorry Benita, Du weisst, ich muss immer alles ganz genau wissen).

Es soll sogar möglich sein, alleine durch intensives Kauen, verkümmerte Kieferknochen zu verdichten, neue Knochenmasse wachsen zu lassen und somit die verengte Mundhöhle (die uns neuzeitlichen Menschen allen eigen ist) zu erweitern, um die dadurch entstandenen Atmungsprobleme zu heilen.

Katharina Schroth wird mit ihrer Methode im Buch erwähnt, ich finde BC und der Cantienica-Methode müsste diese Ehre ebenfalls und mindestens genauso zu Teil werden.

Lade ihn doch mal nach Zürich ein, liebe Benita.
Dem James Nestor würde das sicher gefallen ;-)
Er scheint ein offener und interessanter Zeitgenosse zu sein.

Ich begreife immer mehr (natürlich nicht nur durch dieses Buch, aber auch), wie sehr Cantienica für mich zum ultimative Schlüssel für eine prächtige, allumfassende Gesundheit und einem guten, selbstbestimmten Leben - und hoffentlich Sterben - wird.
Ich würde nämlich gerne selber entscheiden können, wann, wie und wo ich sterbe. Und zwar ohne "Notausstieg".
Ist das zu vermessen? Wer weiss...

Einen persönlichen Erfahrungsbericht, der auf dem Buch gründet, werde ich bei Gelegenheit noch hier anfügen. Irgendwie ist mir gerade die Musse abhanden gekommen.

Erzählt ihr doch mal etwas über eure Erkenntnisse und Erfahrungen, liebe Forumfreunde und Leser des Atem-Buches.

Liebe Grüsse
NiLo
Benita Cantieni
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Re: Breath - Atem

Beitrag von Benita Cantieni »

Liebe Andy

Das kommt jetzt zum zweiten Mal zu mir, also muss ich es lesen. Besorge ich mir und melde mich, wenn ich mehr weiss.
Herzlich, Benita
Andy Earle
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Breath - Atem

Beitrag von Andy Earle »

Kennt jemand dieses Buch?
Breath / Atem - Neues Wissen über die vergessene Kunst des Atmens von James Nestor
Ich lese das gerade und finde es sehr interessant.
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