arme ausdrehen

Trainieren Sie CANTIENICA®-Das Powerprogramm? Hier sind Sie mit Ihrer Frage am richtigen Ort.
Antworten
Nickinamaste
Beiträge: 4
Registriert: Mi 11. Mär 2020, 17:04

Re: Faszienrollmassage

Beitrag von Nickinamaste » Do 12. Mär 2020, 21:29

Hallo Frau Cantieni,
erstmal velen Dank für ihre Antwort und ihre Offenheit . Für nächste Woche habe ich mir einen Termin bei einer Trainerin ihrer Methode geben lassen. Zur Zeit lese ich das Buch das Powertraining mit Tigerfeeling kann aber ein paar Übungen noch nicht richtig ,muss das Gefühl dafür erstmal
bekommen. Die Faszienrollmassage werde ich nun ein bisschen verkürzen und das cantienica Training auf 60 Minuten erhöhen.

Werde auf jeden Fall dran bleiben...und hoffe das ich bald ein bisschen schmerzfreier werde.

Wünsche Ihnen noch eine schöne Zeit.
LG Nicole

Nickinamaste
Beiträge: 4
Registriert: Mi 11. Mär 2020, 17:04

Re: arme ausdrehen

Beitrag von Nickinamaste » Do 12. Mär 2020, 21:09

Hallo NiLo,
Vielen Dank für die Rückmeldung. Ich habe letztes Jahr die Ausbildung Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht absolviert, aus diesem Grund bin ich mit den Faszientraining vertraut.
Werde die Cantienicra Übungen jetzt länger machen war wohl doch zu wenig . Nächste Woche habe ich auch einen Termin bei einer Trainerin 😊👍

Danke
LG Nicole

NiLo
Beiträge: 41
Registriert: Do 10. Okt 2019, 13:52

Re: arme ausdrehen

Beitrag von NiLo » Do 12. Mär 2020, 10:12

Hallo Nicole

Faszienrollmassage: Nach meinem Wissen und Erfahrung kann das schon etwas bewirken.
Mir hilft es jedoch erst, seitdem ich regelmässig Cantienica im Studio praktiziere. Meine Muskeln waren wohl zu angespannt, die Faszien zu verklebt. Jetzt wo sie durch das Training langsam weicher und entspannter werden, zeigt sich die Wirkung. Mein Fazit also: Die Kombination machts.

Um die angespannten Muskeln am Morgen nach dem Aufstehen zu lockern, benutze ich eine Faszienrolle mit Rille. Diese lässt der Wirbelsäule ihren Raum.
Es gab kürzlich einen Faszienrollentest, ich habe ihn für Sie rausgesucht: https://www.fitforfun.de/tests/produktt ... IwGfkfJ5Co

Die oft propagierte "Hin-und Herrollerei" halte ich für wenig erfolgreich, so schieben sie die "alte" Zwischenzellflüssigkeit ebenfalls nur hin und her und blockieren damit das Nachfliessen der "neuen" Flüssigkeit.
Darum: Langsam. Wirklich langsam. Einmal von unten nach oben, am Gesäss anfangen, am Nacken aufhören. Wenn nötig noch ein zweites Mal, dann aufhören, weil mehr davon nicht mehr Erfolg bringt.

Und bitte sanft sein zu den verspannten Muskeln und zum verfilzten Bindegewebe (Faszien), will heissen, nicht zu viel Druck aufbauen und keine zu harten Rollen benutzen, die Sie in starke Schmerzen und kontraproduktive Haltungen zwingen. Das führt nur zu noch mehr Verspannung, weil der Körper sich wehrt.
Meine Devise: Je stärker die Verspannung desto weicher die Faszienrolle. Mit der Zeit können Sie entweder zu härteren Rollen greifen oder mit mehr Druck arbeiten. Falls ihr Körper, ihre Wirbelsäule das mag. Selber rausfinden was für Sie stimmt.

Und immer mit aufgespannter Wirbelsäule. Ist nicht ganz einfach und gibt am Anfang evt. Muskelkätzchen in Bauch ;-)
Was mir auch hilft: Vor dem Rollen die Muskeln mit Ausklopfen vorbereiten und lockern. (Danke Benita x) Ich nehme die Hände, Körperbürste geht aber auch, oder die Faszienrolle. So lange wie Sie und ihr Körper es mögen.

Üben, weitermachen, dranbleiben.

Empfehlung? Rollen: Täglich 1mal. Cantienica: Wöchentlich 2-3mal, je eine Stunde.
Und ganz wichtig: Dem Körper die Zeit lassen, die er braucht. (Meine grösste Herausforderung). Er macht dann mit, wenn er merkt, dass Sie es gut mit ihm meinen.

Alles Gute
NiLo

Benita Cantieni
Beiträge: 2749
Registriert: Do 22. Jan 2009, 08:07
Kontaktdaten:

Faszienrollmassage

Beitrag von Benita Cantieni » Do 12. Mär 2020, 07:38

Hallo Nicole

1
Ich halte nichts von "kleinen Miniprogrammen". Der Körper braucht mehr, um langfristig gesund zu werden und zu bleiben. Meine Empfehlung für sinnvolles, nachhaltiges Training beschreibe ich in jedem Buch ausführlich.
2
Durch das Sortieren aller Knochen mit der CANTIENICA®-Methode wird auch jede Faszie erreicht. CANTIENICA®-Training ist also auch ein umfassendes Faszientraining. Wenn Sie fallweise bei lokalen Beschwerden aufgespannt und mit sortierten Gelenken eine Rolle zur Verstärkung benutzen – nur zu. Wenn Sie eines der vielen Pseudofaszientrainings befolgen möchten und dadurch gleich wieder die Bandscheiben der LW stauchen und quetschen, so bringt das CANTIENICA® "Miniprogramm" auch nichts. Setzen Sie auf etwas und machen Sie das richtig. Sie beschreiben ja selbst, dass Ihnen die "etlichen Therapien" nebeneinander nicht geholfen haben.
3
Dazu sage ich offen, und ich weiss, dass meine Offenheit manchmal verletzt, manchmal verletzen muss: Es ist ja nie die Therapie von aussen, die hilft oder nicht hilft, es ist meiner eigenen und schmerzhaften Erfahrung nach immer das, was ich daraus mache, was Sie daraus machen. Die CANTIENICA®-Methode hilft auch nur, wenn Sie ernsthaft und umfassend damit trainieren. Auch meine Methode ist "nur" Anleitung.

Nochmal: Die Heilung geschieht durch das, was Sie damit und daraus machen. Siehe Anfang.

Herzlich alles Gute, BC

PS: Bevor Sie an eine Ausbildung auch nur denken, sollten Sie regelmässig Lektionen bei einem CANTIENICA®-Lizenznehmer besuchen. So finden Sie heraus, ob Sie erstens Ihre Beschwerden durch die Methode dauerhaft beheben können und zweitens, ob das Trainieren und Coachen von Menschen eine Laufbahn für Sie sein kann.

Nickinamaste
Beiträge: 4
Registriert: Mi 11. Mär 2020, 17:04

Faszienrollmassage

Beitrag von Nickinamaste » Mi 11. Mär 2020, 18:01

Hallo Frau Cantieni,
ich habe seit 11 Jahren Beschwerden im unteren Rücken wurde auch schon an der Bandscheibe operiert L4 L5. Etliche Therapien habe ich hinter mir von Schmerztherapie, Yoga, Ostheopathie bis Akkupunktur nichts hat geholfen. Seit 4 Wochen versuche ich alle zwei Tage ein kleines Miniprogramm aus einem ihrer Bücher in meinen Alltag zu integrieren. Es tut mir gut ,die Übungen sind sehr anstrengend da ich noch viele Blockaden/Verspannungen habe und Probleme mit meiner körperhaltung. Ich würde sooo gerne ihre Ausbildung absolvieren nur leider fehlt mir das Geld dafür.
Meine Frage lautet: reicht es aus alle zwei Tage ca.20 Minuten ihre Übungen zu machen? Oder könnte man noch Faszientraining nebenbei machen. Welchen Sport würden sie mir empfehlen? Was halten Sie von der Faszienrollmassage ?
Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen 😁
Vielen Dank für die Bemühungen
LG Nicole

Benita Cantieni
Beiträge: 2749
Registriert: Do 22. Jan 2009, 08:07
Kontaktdaten:

Re: arme ausdrehen

Beitrag von Benita Cantieni » Di 19. Feb 2019, 11:21

... äh ... jedes Merken ist doch ein Spüren? Oder nicht?

Vielleicht brauchen Sie noch äusserliches Feedback, bis Sie Ihrer Tiefenmuskulatur trauen: Messen Sie sich vor und nach dem Training. Jedesmal, wenn Sie gewachsen sind, haben Sie's toll gemacht...

Herzlich, BC

anne13
Beiträge: 16
Registriert: Sa 14. Nov 2015, 16:45

Re: arme ausdrehen

Beitrag von anne13 » Di 19. Feb 2019, 11:10

liebe frau cantieni,

haben sie vielen dank!!
dann nehme ich an, es ist auch nicht gänzlich hoffnungslos, wenn ich den multifiduus noch (?) nicht spüre? ich merke etwas hinten an den beckenschaufeln und ganz vielleicht auch an der anderen nackenseite, aber die muskulatur dazwischen spüre ich nicht arbeiten. dafür macht der bauch diagonal mit..
ok so?
herzliche grüße und vielen vielen dank!
ihre anne.

Benita Cantieni
Beiträge: 2749
Registriert: Do 22. Jan 2009, 08:07
Kontaktdaten:

Re: arme ausdrehen

Beitrag von Benita Cantieni » Mo 18. Feb 2019, 16:57

Beides ganz prima, Anne, das bedeutet, dass sich die Bauchseite dehnt und der Rückenseite angleicht (Das ist bei mir halt schon sehr lange her, vergass ich in meiner Aufzählung. Pardon.).

Herzlich, BC

anne13
Beiträge: 16
Registriert: Sa 14. Nov 2015, 16:45

Re: arme ausdrehen

Beitrag von anne13 » Mo 18. Feb 2019, 14:29

liebe frau cantieni,

herzlichen dank für ihre antwort.
nun, ich spüre es im levator und im unterbauch (pyramidalisregion), wenn ich versuche, die oberarmmuskeln auf achselhöhe auszudrehen.
wenn ich die gegenseitige leiste mit ausdrehe, spüre ich es schräg auf der gesamten rumpfvorderseite zwischen leiste und achselhöhe.

beides falsch? richtig? einfach weitermachen, irgendwann kommt es? aufhören und konzept ändern?
sorry..

herzlich,
ihre anne.

Benita Cantieni
Beiträge: 2749
Registriert: Do 22. Jan 2009, 08:07
Kontaktdaten:

Re: arme ausdrehen

Beitrag von Benita Cantieni » Sa 16. Feb 2019, 17:18

Hallo Anne

Ich kann nur für mich reden, was bei mir passiert. Denn es ist erfahrungsmässig nicht möglich, vorzuschreiben, was andere empfinden sollen. Empfinden sie nicht genau das, sind sie irritiert. Spüren sie weniger, eh. Spüren sie anderes, wird bei mir nachgefragt: "Ist das denn nun richtig? Wieso spüre ich nicht, was Sie spüren?"

Also, mit der gebührenden Vorsicht geniessen: Die Oberarmkugel entspannt sich nach hinten unten. Die oberen Rippen dehnen sich vorne auf, es gibt mehr Raum dazwischen. Die Brüste heben sich, wie von einem inneren Wonderbra angehoben. Das Brustbein wird lang UND breit. Meine Serratusmuskeln fächern sich auf. Der grosse Brustmuskel gibt nach, der kleine tritt in grosse Aktion. Die Schlüsselbeine werden weit. Die Schulterblätter fliessen weich wie Butter an ihren Platz. Der Hals wird lang und schmal. Die Halsmuskeln entspannen sich. Die Zornesfalte glättet sich, das Doppelkinn verschwindet. Das Zwerchfell dehnt sich aus, ich kriege Luft. Der Brustkorb kann sich beim Atmen auf das Köstlichste seitlich und nach oben ausdehnen ...

So ist das.

Und weil ich die Oberarmmuskeln aus der Achselhöhle 431'937 mal ausgedreht habe, hält die Pracht.

Zufrieden? Herzlich, BC

anne13
Beiträge: 16
Registriert: Sa 14. Nov 2015, 16:45

arme ausdrehen

Beitrag von anne13 » Sa 16. Feb 2019, 14:36

liebe frau cantieni, liebes team,

ich habe diese funktion schon ein, zwei mal benutzt und jedes mal wurde mir sehr geholfen. ich bin seit jahren fan und arbeite kontinuierlich an mir. begonnen habe ich nach meiner ersten schwangerschaft und ganz ehrlich, damals habe ich NICHTS gemerkt. sitzbeinhöcker? fersenstupsen? nach und nach hole ich mir meinen körper zurück.
nun habe ich doch noch eine frage. ich habe sie hier schonmal gestellt, bin aber seither nicht auf den grünen zweig gekommen und möchte es daher nun erneut versuchen. es geht um das arme ausdrehen auf achselhöhe. ich finde einfach die anzusteuernde muskulatur nicht. es ist zum verzweifeln.
ich möchte es mal mit dem ausdrehen der leisten vergleichen. als ich das zum ersten mal versucht habe, habe ich zwar in den leisten nichts gemerkt, wohl aber in den sitzbeinhöckern. weil das so war, habe ich einfach unverdrossen weitergedreht, in der annahme, dass das so schon richtig sein wird. und siehe da, jetzt, ein halbes jahr später merke ich ganz eindeutig in der leiste, was ich da tue. nun habe ich die hoffnung, dass ich auf die gleiche weise mein verständnisproblem mit dem armmuskeln auf achselhöhe auch lösen kann. können sie mir sagen, wo genau ich merken soll, wenn ich die armmuskulatur auf achselhöhe ausdrehe? da es ja eine cantienicatypische mikrobewegung ist, gehe ich davon aus, dass ich die bewegung im spiegel nicht oder kaum sehen würde. wo (außer in den achselhöhlen) kann ich spüren, dass ich das richtige tue? meine hoffnung ist, dass wenn ich es dann immer und immer wieder tue, dass ich irgendwann mehr spüre..

ich wäre wirklich sehr dankbar über eine antwort.
anne.

Antworten